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Verwaltungsgemeinschaft Zolling  |  E-Mail: rathaus@vg-zolling.de  |  Online: http://www.vg-zolling.de

Zolling und Umgebung

Blick auf Zolling

Zolling, eingebettet im schönen Ampertal  und der benachbarten Hügellandschaft der Hallertau, ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde und Verwaltungsgemeinschaft.


Der aufstrebende, aber immer noch vorwiegend ländlich geprägte Ort liegt rund sechs Kilometer nördlich der Kreisstadt Freising an der Kreuzung der B 301(Freising - Mainburg) und der Staatsstraße 2054, die als Ost-West-Achse von   
Moosburg (Autobahnanschluss München - Deggendorf) nach Allershausen (Autobahnanschluss München - Nürnberg) führt. Die Entfernung zum Flughafen München im Erdinger Moos beträgt 15 km. Busverbindungen bestehen nach Freising (Bahnanschluss München - Landshut), Mainburg und Moosburg.


In der heutigen Größe entstand die Gemeinde nach der Gebietsreform (1970 - 72), bei der die traditionsreichen Orte Anglberg, Flitzing, Thann, Palzing und Appersdorf eingegliedert wurden. Die meisten Ortschaften der Gemeinde entstanden bereits im 1. Jahrtausend oder kurz danach. Urkundlich erwähnt werden Gerlhausen, 806, Palzing, 807, Appersdorf, 860, Flitzing, 936, Siechendorf, 957, Thann, 1024, Anglberg, 1256.


Die Gesamtfläche der Gemeinde umfasst 3.453 Hektar mit einer Ausdehnung von neun Kilometern in Ost-West-Richtung und zwölf Kilometern in Südost-Nordwest- Richtung. Das örtliche Straßennetz verbindet mit einer Länge von 48 Kilometern die 24 Ortsteile (Dörfer, Weiler, Einöden) innerhalb der Gemeinde. Die Gemeinde zählt zur Zeit rund 4000 Einwohner.


Schöne Wanderwege erschließen die anmutige Landschaft. Neben der Tal-Lage schwankt das in weiten Teilen zum tertiären Hügelland gehörende Gebiet in den Höhenlagen zwischen 423 und 516 m über NN. Zolling selbst liegt 430 m über NN. 

 

Bereits 744 wurde Zolling in einer der ältesten Urkunden in den Traditionen des Hochstifts Freising erwähnt, als ein gewisser Moartbert und seine Frau Totana am 12. September ihren Besitz, den sie von seinem Vater Petto erhalten haben, in die Hand des Bischofs Ermbert und der "allerseligsten, immer jungfräulichen Mutter Maria" legten. Da dieser Grundbesitz jedoch sehr umfangreich war, muss Zolling schon lange vor der erste Erwähnung bestanden haben. Auch zahlreiche archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Umgebung bereits ein uraltes Siedlungsgebiet ist. Auch die Namensgebung deutet darauf hin, da die Ortsnahmen mit der "-ing"-Endung in der frühen Siedlungszeit der Bajuwaren im 6. Jahrhundert entstanden sind, die sich bei den Personennamen der Siedler ableiten. In Zolling sol sich demnach ein Mann namens Zollo mit seiner Familie niedergelassen haben.

 

Zolling gehörte vor der Säkularisation zum Hochstift Freising als eine geschlossene Hofmark, die 1803 mit dem Hochstift aufgehoben wurde. Durch Fusion der ehemaligen Hofmark und der ehemals niederbayerischen Obmannschaft Siechendorf entstand im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern die selbständige politsche Gemeinde.

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