Bericht von der Sitzung des Gemeinderates Attenkirchen vom 05.07.2010
Neukonzeption der gemeindliche Heizungsanlagen Mehrzweckhalle, Schule und Kindergarten
Die Heizungsanlagen der o. g. gemeindlichen Gebäude sollen eventuell zusammen gelegt und zentral von der Mehrzweckhalle aus mit einer Pelletheizung versorgt werden. Dabei ist eine Kombination von Pellet- und Ölheizung vorgesehen, da im Sommer nur wenig Warmwasser benötigt wird, das ausschließlich mit Öl erzeugt werden könnte. Dadurch könnte die Pelletheizung in der warmen Jahreszeit ausgeschaltet werden. Die Gesamtkosten einer solchen Verbundanlage für die Nutzung regenerativer Energien betragen rund 170.000 Euro. Die Entscheidung, dieses Konzept tatsächlich umzusetzen, wurde vertagt und es wird jetzt zusätzlich untersucht, die Heizungsanlagen dezentral zu belassen. Allerdings wäre in den meisten Gebäuden auf grund von fehlendem Lagerplatz keine Installierung einer Pelletheizung möglich.
Neubau eines Feuerwehrgerätehauses
Die Gemeinderäte vergaben zunächst einmal nur die Entwurfsplanung für den Neubau eines Feuerwehrhauses an den örtlichen Architekten Klessinger. Nach Fertigstellung dieses ersten Planungsschrittes wird dann weiter über den möglichen Neubau eines Feuerwehrgerätehauses diskutiert werden.
Baugebiet „Am Bachfeld II"
Für das geplant neue Baugebiet „Am Bachfeld II" wird ein Lärmschutzgutachten erstellt, dies kostet 4.080 Euro. Die Erschließungsplanung übernimmt das Ingenieurbüro Lohr.
Geh- und Radweg nach Kratzerimbach
Der Geh- und Radweg nach Kratzerimbach wird voraussichtlich im Herbst gebaut, da nun die staatliche Förderzusage vorliegt. Die Maßnahme wird jetzt ausgeschrieben, der Weg soll in Attenkirchen bis zur Dekan-Götz-Straße führen. Die Kosten für den Ausbau von der Eichenstraße bis zur Dekan-Götz-Straße muss die Gemeinde tragen. Für diesen Teil wird unter dem Weg ein Kabel für die Straßenbeleuchtung mitverlegt.
Straßenbeleuchtung erneuert
Ein Teil der Straßenlampen in der Gemeinde werden gegen energiesparendere Modelle ausgetauscht. Damit können 15 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden und sich die Investition in Höhe von 4.500 Euro in kurzer Zeit amortisieren.
Kunsterwerb
Die Gemeinde erwirbt für 1.200 Euro ein Gemälde des Attenkirchener Künstlers Norbert Härtl.

